BL

Umfrage: Gentechnikregulierung im zukünftigen Parlament

In den nächsten Jahren stehen im Parlament wichtige Entscheide zur Gentechnik an. Die SAG hat allen Politikerinnen und Politiker, die für National- oder Ständerat kandieren, eine Umfrage zu ihrer Haltung zur Gentechnik in der Landwirtschaft zukommen lassen.
  •  Die gesetzliche Regulierung der neuen Gentechnikverfahren: In der EU unterstehen die neuen Gentechnikverfahren, wie z.B. die Genschere CRISPR/Cas gemäss dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes EuGH, den strengen Regulierungen des EU-Gentechnikrechts. Die Schweiz muss entscheiden, ob sie diese Verfahren ebenfalls dem Gentechnikgesetz unterstellen will? Nur ein Ja würde eine Kennzeichnung und Risikobewertung ermöglichen.
  • Das Gentech-Moratorium für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen läuft Ende 2021 aus. Das Parlament muss entscheiden, ob das Moratorium verlängert werden soll.

    Mehr als 300 Politikerinnen und Politiker haben bisher darauf geantwortet. Die einzelnen Stellungnahmen haben wir hier zusammengestellt.

    Eine Auswertung aller Antworten finden Sie im Bericht Gentechnik in der Legislatur 2019 - 2023.
Nach Kantonen
Nach Parteien
MayaGraf

Maya Graf, Nationalrätin Grüne, BL

Über die Regulierung der neuen gentechnischen Verfahren
"Ich bin für eine umfassende Regulierung auch der neuen Gentech-Verfahren, weil wir Transparenz, Risikoabschätzung und klare
Regeln zum Schutz von Mensch und Umwelt brauchen."
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asprion sabine

Sabine Asprion, Kandidatin Nationalrat, SP, BL

Sind Sie für die Verlängerung des Anbaumoratoriums?
"Ich bin für eine Verlängerung des Moratoriums , weil ich es als gefährlich erachte, in den Bauplan der Natur einzugreifen. 2019 sind Gentechverfahren zwar schon erprobt, aber Langzeitfolgen nicht einmal erahnbar.."
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Arnold Amacher 2019 komp 629x762

Arnold Amacher, Kandidat Nationalrat, Grüne, BL

Zur Verlängerung des Anbaumoratoriums

"Ich bin für eine Verlängerung auf unbestimmte Zeit, weil Bauern kein eigenes Saatgut nachzüchten können und weil GVO-Organismen zu noch grösserer Umweltbelastung mit entsprechenden Konsequenzen führen. Von den Problemen konnte ich mich auf Hawaii persönlich überzeugen."

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Samira Marti

Samira Marti, SP Nationalrätin, Kanton BL

Zur Gentechnik in der Landwirtschaft

"Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ist in der kleinen Schweiz besonders heikel, weil er die naturnahe Landwirtschaft massiv bedrängt. Die Bevölkerung hat zudem gar kein Interesse daran."
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Yves Jenni

Yves Jenni, Kandidat Nationalrat, GLP, BL

Zur Verlängerung des Anbaumoratoriums

"Ich bin gegen eine Verlängerung des Anbaumoratoriums weil die Gentechnologie gerade im Bezug auf den Pestizideinsatz sicherlich auch Chancen beinhaltet."
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beat schmid

Beat Schmid, Kandidat Nationalrat, BDP, BL

Zur Regulierung der neuen gentechnischen Verfahren

"Auch wenn die Verfahren "quasi-natürliche" Prozesse zu sein scheinen, ist das Produkt nie über alle Zweifel erhaben - und darum gehört es reguliert und der Konsument informiert."

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Simone Meier

Simone Meier, Kandidatin Nationalrat, Grüne, BL

Über die Verlängerung des Anbaumoratoriums

"Ich bin für eine Verlängerung, denn Gentechnik führt zu einer Verarmung des Saatgutes und begünstigt die intensive industrielle Landwirtschaft."
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Domenic Schneider BL website testimonial 1

Domenic Schneider, Kandidat Nationalrat, GLP, BL

Über die Regulierung der neuen gentechnischen Verfahren                                                                                                                                                                                    "Die neuen Verfahren und die Weiterentwicklung dieser Verfahren birgt Chancen aber auch Risiken. Wir sollten hier die Rahmenbedingungen schaffen, damit diese unter vernünftiger Kontrolle eingesetzt und weiterentwickelt werden."
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